Schulhistorie

01.03.1947

Eine Elternversammlung von Eltern aus Satrup und Umgebung beschloss, eine weiterführende Schule zu gründen. Herr Herbert Altmann wurde beauftragt, die nötigen Verhandlungen mit dem Kreisschulamt in Schleswig und dem Kultusministerium in Kiel zu führen.

14.04.1947

Der neugegründete Schulverein in Satrup erhielt die Genehmigung zur Errichtung einer „Außenstelle Satrup der staatlichen Oberschule für Mädchen“ – heute AVS – in Flensburg.

Ostern 1947

Die neue Schule nahm ihre Arbeit auf.

Sextaner wurden im Tanzsaal des Gasthofs in Esmark untergebracht.
Quintaner erhielten ihren Unterricht im Konfirmandenraum des Satruper Pastorats.
Gemeinsame Turn- und Chorstunden fanden im Saal des Bahnhofshotels in Satrup statt.

07.05.1947

Die Gründung der neuen Schule wurde gefeiert.
Leiter der Schule wurde StR Bomsdorf.

1952

Die Schule bekam den Namen „Progymnasium Satrup“, sie umfasste aber nur die Unter- und Mittelstufe. Um das Abitur zu machen, mussten die Schüler noch immer auf die großen Gymnasien nach Schleswig oder Flensburg wechseln.

1959

Die Landesregierung erteilte die Genehmigung zur Gründung einer Oberstufe.

1962

18 Schüler legten das erste Abitur am Gymnasium Satrup ab.

1964

Es wurde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnnen, welches die Lernsituation wesentlich verbesserte. Die Einweihung erfolgte im Jahr 1966. Es gab in dem neuen Gebäude voll ausgerüstete Fachräume für Biologie, Chemie und Physik.

1974-1980

Aufgrund stetig steigender Schülerzahlen wurde ein Zusatzbau errichtet.
Die Errichtung einer großen Sporthalle verbesserte die Sportsituation erheblich.

1996

Nach längerer kontroverser Diskussion in allen Gremien der Schule wurde die Schulanfangszeit von 7.00 Uhr auf 7.45 Uhr abgeändert. Damit endet dann der Regelunterricht nach der 6. Stunde um 13 Uhr.

1999

Das Ministerium stimmt der Errichtung eines Erweiterungsbaus zu.

2000

Die Schulkonferenz beschloss, dass das Gymnasium Satrup in Zukunft den Namen „Bernstorff-Gymnasium Satrup“ tragen sollte.
Namensgeber ist Andreas Peter von Bernstorff, der im 18. Jahrhundert im Dienste der dänischen Krone sowohl innen- wie auch außenpolitisch wichtige Akzente insbesondere auch für unsere Region setzte.In den vorhandenen Gebäuden, wurde eine umfassende Brandschutzsanierung durchgeführt. Weiterhin wurden die Fassaden und Fenster saniert, mit dem Ziel Energie zu sparen. Parallel wurde eine Containergruppe aufgestellt um dem Raummangel entgegenzuwirken.

2001

Nach mehreren Anläufen beschloss die Schulkonferenz, den unterrichtsfreien Sonnabend einzuführen. Das hatte zur Folge, dass der Regelunterricht bis zur 7. Stunde einschließlich (13 45 Uhr) dauert. Für die Klassenstufen 9 und 10 kann dies Nachmittagsunterricht (8. + 9. Stunde) an einem Tag der Woche bedeuten. Bei Oberstufenschülern kann dies zu einem weiteren Unterrichtsnachmittag führen. Diese Regelung trat mit dem Schuljahresbeginn 2001/2002 in Kraft.

2002

Im Frühjahr begannen die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau, welche bis 2003 andauerten. Nach Fertigstellung sollten die Container entfernt werden, jedoch war dies aufgrund der weiterhin gestiegenen Schülerzahlen nicht möglich.

2003

Das Bernstorff-Gymnasium wird zur Europaschule ernannt.

2007/2008

Seit Beginn des 2. Halbjahres läuft im Rahmen einer Lernwerkstatt die Schülerförderung für die 7. und 8. Klassen durch dafür fortgebildete Schüler aus Klasse 9 und aufwärts.

2008/2009

Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 übernimmt der neu gegründete Schulträger Schulverband Mittelangeln, bestehend aus den Ämtern Mittelangeln und Hürup, vom Kreis Schleswig-Flensburg die Trägerschaft auch des Bernstorff-Gymnasiums Satrup.
Das Bernstorff-Gymnasium ist fortan offene Ganztagsschule. Dafür wurden eine Hausaufgabenbetreung durch ältere Schüler eingeführt, sowie die Unterrichtszeiten geändert. Eine Mensa für die Mittagsversorgung des gesamten Schulzentrums ist in Planung.2010/2011Für das Schulzentrum Satrup, bestehend aus Struensee-Gemeinschaftsschule und Bernstorff-Gymnasium, wird ein weiterer Neubau zur Aufnahme von 16 Klassenräumen und einer Mensa errichtet. Es ist nicht davon auszugehen, dass dadurch die acht Container-Klassenräume nicht mehr benötigt werden.

2013

Das B-GS erhält die Zusage, das Y-Modell behalten zu dürfen.