Es war wieder soweit – das Bernstorff Camp für unsere Siebtklässler!
Jedes Jahr aufs Neue findet das Bernstorff Camp für die Siebtklässler statt und die Schüler ab der 10. Klasse haben die Freude, dieses Zeltlager selbst zu gestalten.
Drei Tage lang gutes Wetter, Meer, jede Menge Spiele und die Chancen auf Freundschaften in den neu zusammengesetzten Klassen.
Das Schulzeltlager fand von Mittwoch, dem 26.8.2026, bis Freitag, dem 28.8.2026, in der Jugendfreizeitstätte Neukirchen statt. Mit dabei waren 30 Betreuer, 3 Lehrer (Hr. Börnsen, Fr. Fries, Hr. Ohrt) und die Klassen 7a bis 7d.
Der erste Tag – Ankommen und erste Abenteuer
Nach der Anreise der Kinder ging es direkt mit einem der Großspiele los: „Fang den Fatz“. Dabei liefen ein paar Betreuer in Maleranzügen auf dem Lagerplatz herum und wurden von den verschiedenen Zeltgruppen gefangen. Ein gefangener Fatz wurde anschließend zu einer Station gebracht, wo ihn z.B. Algen, Wasser, Mehl oder Sirup erwarten. Ebenso war zu erwarten, dass dabei wohl niemand besonders sauber blieb…
Nach diesem lustigen Start ins Camp ging es zum Mittagessen. Dank des Küchenteams aus Neukirchen war dafür bestens gesorgt.
Nachmittags begann die erste Zeltzeit. Hier konnten sich die Kinder mit ihren Zeltbetreuern austauschen und natürlich auch untereinander kennenlernen. Gemeinsame Hobbys und Interessen wurden entdeckt. In einem Zelt wurde sich sogar gegenseitig das Häkeln beigebracht, was für mich als Betreuerin schön anzusehen war. Es zeigte, dass die Klassengemeinschaft durch das Camp auf jeden Fall gestärkt wurde.
Danach ging es weiter mit den KLAKs (Klassenaktionen), die von den Klassenverantwortlichen geplant wurden. Die vier Klassen durchliefen im Laufe des Zeltlagers verschiedene Programme, bei denen vor allem Teamwork, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung gefragt waren. Außerdem lag ein Fokus auf dem Kennenlernen.
Zum einen gab es die „Murmelbahn“. Die Klasse musste gemeinsam eine Strecke aus Rohrabschnitten bauen und einen Tischtennisball von Anfang bis Ende transportieren, ohne dass dieser herunterfiel.
Beim „Plane-Umdrehen“ wurde es etwas enger: Die gesamte Klasse stand auf einer Plane und das Ziel war es, die Plane um 180° drehen, ohne dabei den Boden drumherum zu berühren.
Außerdem gab es noch die „Minispiele“, bei denen verschiedene kleinere Spiele ausgeübt wurden, um den Teamgeist zu stärken. Als Letztes gab es noch den „Gefängnisausbruch“. Dort war ebenfalls Zusammenarbeit und Kommunikation gefragt. Die Klasse musste gemeinsam aus einem mit Seilen abgetrennten Bereich entkommen. Je nach Höhe der Bänder waren Kreativität und gegenseitige Hilfe wichtig.
Am Abend erwartete die Kinder dann noch ein ganz besonderes Highlight:
Die Betreuer hatten die Idee, die Fernsehshow „Klein gegen Gross“ nachzustellen. In verschiedenen Challenges traten die Kinder gegen die Betreuer an, die dafür in die Rollen von Prominenten schlüpften. Von Justin Bieber, der anscheinend alle Songs kennt, bis zu Heidi Klum, die sagt, sie hätte den besten Modelwalk. Natürlich war der Moderator Kai Pflaume auch dabei!
Am Ende konnten sich sowohl Lagerkinder als auch die Betreuer behaupten und es kam zu einem fairen Unentschieden.
Der zweite Tag – KLAKs, Freizeit und „Remmi Demmi“
Nach dem gemeinsamen Frühstück im Esssaal ging es weiter mit einer Zeltzeit und den Klassenaktionen. An diesem Tag konnte jede Klasse noch jedes KLAK ausprobieren.
Zwischen den Programmen gab es natürlich noch genügend Freizeit, um zum Beispiel „Runde“ an der Tischtennisplatte zu spielen. Das war sehr beliebt und spaßig, weil Betreuer und Kinder zusammenkamen.
Am Abend wurde es dann noch mal richtig laut:
Es war Zeit für „REMMI DEMMI“!
Jede Klasse vertrat ihr Team in ihrer Farbe. Die 7a war rot, 7b blau, 7c grün und die 7d vertrat ihre Klasse mit der Farbe Orange. Jeweils zwei Zeltbetreuer aus jeder Klasse traten in verschiedenen Minispielen gegeneinander an. Dazu gehörten z.B. „Limbo“ oder auch „Auf den Tisch des Hauses“, bei dem die Lagerkinder an der Reihe waren. Ihre Aufgabe war es, einen von den Moderatoren genannten Gegenstand möglichst schnell aufzutreiben und auf „den Tisch des Hauses“ zu legen. Bei „REMMI DEMMI“ war es wichtig, laut zu sein und seine Betreuer mit Stimme und Trommeln anzufeuern.
Und wer hat sich nun behaupten können?
Die Klasse 7d!
Die Lagerkinder erzählten sich im Zelt vom Tag und für die Betreuer stand noch eine Teamsitzung an. Danach wurde geschlafen.
Der letzte Morgen – Aufräumspiel und Abschied nehmen…
Am Freitag hieß es dann leider schon wieder: Koffer packen, Lagerplatz und Zelte aufräumen und Abschied nehmen.
Bevor die Kinder abgeholt wurden, wurde mit „Org.Org“ noch einmal spielerisch für Ordnung gesorgt. Die Betreuer gaben dabei den Kindern Aufräumaufgaben über den ganzen Lagerplatz und somit konnten sie sich Punkte ersammeln. Das war entspannt für das Team und gleichzeitig motivierend für die Lagerkinder, da sie am Ende noch Süßigkeiten aus dem Kiosk gewinnen konnten.
Anschließend stand die Abreise an. Es wurde ein Abschiedskreis gebildet und zu ruhiger Musik haben sich alle zum Tschüsssagen umarmt oder ein High-Five gegeben.
Retrospektive – Wir blicken zurück
Diese drei Tage werden bestimmt in Erinnerung bleiben. Ich bin mir sicher, dass die Siebtklässler total Spaß hatten und sich auch wohlgefühlt haben. Das war deutlich zu sehen in Phasen, in denen sie zusammengespielt haben und auch bei „REMMI DEMMI“ hat man gemerkt, wie sehr die Klassen sich untereinander unterstützen und zusammenhalten. Klassengemeinschaften wurden definitiv gestärkt!
Auch für uns als Betreuer waren es drei tolle Tage, voller Lachen, Spaß und Produktivität. Und für uns alle: Eine Abwechslung vom Schulalltag.